EP 3.2.05 – Lerntagebuch führen

Lernschritt:

Grafik von pixabay.com

Während eine To-Do-Liste in erster Linie auf die Zukunft – nebenbei auch auf die Vergangenheit – ausgerichtet ist (Was sollte ich lernen? Was habe ich ich bereits erledigt?), …

… bezieht sich das Lern-Tagebuch überwiegend auf die Gegenwart und die Vergangenheit. Im Lerntagebuch kann der Lernenden insbesondere festhalten:

  • Lerninhalte
  • Zeitpunkte und Dauer der Lernphasen
  • Häufigkeit und Länge der Pausen
  • verwendete Hilfsmittel
  • eingesetzte Lern- / Gedächtnistechniken
  • allein oder gemeinsam gelernt
  • wahrgenommene fachliche Schwierigkeiten und Lösungswege hierzu
  • persönliche Lernblockaden und Lösungswege hierzu
  • gemessene Lernerfolge
  • Misserfolgserlebnisse und Umgang mit solchen Misserfolgserlebnissen
  • geplante Lernaktivitäten

Das Führen eines Lerntagebuches fördert die Auseinandersetzung mit den eigenen Lernprozessen.

Eintragungen im Lerntagebuch können unter anderem stagnierende Lernerfolge – trotz kontinuierlicher Lernarbeit – bewusst machen.

Die Grafik der Uni Duisburg macht das Phänomen eines Lernplateaus sichtbar:

Lernplateaus sind normal, sie sind also kein Grund zu Frust / nachlassender Motivation!

Das ‚volle Verständnis‘ stellt sich mitunter erst nach der Klassenarbeit / der Klausur / der Prüfung ein …

  • Welche Erkenntnis können Sie – für Ihre Bildungsarbeit – aus diesem Lernschritt ziehen?
  • Welche Absicht wollen Sie – für Ihre Bildungsarbeit – aus diesem Lernschritt ableiten?

Reflexionsbogen (PDF) zum Download


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