TG 3.2.30 – Lerninhalte sofort praktisch anwenden

Lernschritt:

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Wozu lernen wir eigentlich?

Ein Mädchen, das die Waldorfschule besuchte, erzählte mir einmal, dass es nach einem entsprechenden Mathe-Unterricht (und anderen passenden Unterrichten, insbesondere Russisch-Unterricht) mit seiner Klasse nach Russland gefahren war, um dort Land zu vermessen!

Mein jüngerer Sohn erzählte mir, welchen Frust er seinerzeit beim Mathe-Unterricht in der Schule hatte, als die Vektorenrechnung dran kam. Heute, als Anwendungsprogrammierer, begeistert er sich für diese Thematik, weil er sie für seinen Beruf nutzen will, zum Beispiel um grafische Formen / sich im Raum frei bewegende Körper programmieren zu können.

Wofür sollen unsere Schüler / Seminarteilnehmer lernen?

In erster Linie, damit sie einen praktischen Nutzen haben. Noten in Klassenarbeiten und in Prüfungen sind nur Etappenziele.

Wenn der praktische Nutzen für die Lernenden nicht erkennbar ist, lernen sie – wenn überhaupt – nur deshalb, weil ein gewisser Zwang dahinter steht.

Weshalb nehmen Sie, als Bildungs-Profi, eigentlich an diesem OnlineKurs teil 🙂

Die beste Wiederholung …

Im Normalfall brauchen wir Wiederholungen, um Gelerntes zu behalten.

Die beste Art von Wiederholung ist die sofortige praktische Anwendung des Gelernten.

  • Welche Erkenntnis können Sie – für Ihre Bildungsarbeit – aus diesem Lernschritt ziehen?
  • Welche Absicht wollen Sie – für Ihre Bildungsarbeit – aus diesem Lernschritt ableiten?

Reflexionsbogen (PDF) zum Download


Sie sind im Kurs: Lern- und Gedächtnistechniken für Bildungs-Profis (TG), Kapitel: TG 3 - Drei Dutzend knapp verfehlt, Lernschritt: TG 3.2.30 - Lerninhalte sofort praktisch anwenden